Willkommen im Kloster
Kirchberg am Wechsel

Unser Kloster steht allen Menschen offen, die auf der Suche sind: nach einem Ort der Stille und der Begegnung, mit sich selber und anderen, mit der Natur und Gott.
Wir sind eine Gemeinschaft von vier Schwestern und vielen FreundInnen und UnterstützerInnen.

Aktuelles

Hl. Dominikus – ein Heiliger für heute

Dominikanerin werden

Heiliger Dominikus – neu gemalt von Silvia St

Vor genau 800 Jahren gründete der Heilige Dominikus unseren Orden.Sein Gedenktag am 8. August ist uns Anstoß, wieder einmal über unser spezielles dominikanisches Charisma nachzudenken.

Welchen Auftrag würde uns und der Kirche der Heilige Dominikus heute erteilen und wie hätte er heute gelebt? Wir haben einige Ideen gesammelt:

 

  • Predigt – öffentlich präsent sein;
    Dominikus würde sich sicherlich nicht auf die Sonntagpredigt im Gottesdienst beschränken. Das Wort ergreifen, in der Gesellschaft präsent sein und die Stimme erheben, wo es notwendig ist – das ist unsere Aufgabe als Dominikanerinnen heute.
  • Mitleid – Sorge um die Menschen
    Mit Wohlwollen den Menschen begegnen, besonders den Belasteten und Geplagten in unserem Umfeld. Diese Grundhaltung ist immer aktuell und gilt gegenüber allen Menschen, egal ob ihre Situation selbst- oder fremdverschuldet ist.
  • Veritas – Wahrheit
    Fake News aufdecken, populistischen Journalismus entlarven und die Menschen anregen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Dominikus würde darauf hinweisen, dass es Gebot der Stunde ist, sich umfassend zu informieren, neben der Bibel auch die richtigen Zeitungen und vor allem das Leben zu studieren.
  • Kontemplation & Aktion
    So wie wir stünde auch der Hl. Dominikus vor der permanenten Aufgabe, die Balance zwischen Kontemplation und Aktion, Zeiten der Muße, des Gebets und des Engagements zu finden.
  • Wanderpredigt
    Dominikus wäre mit Sicherheit viel unterwegs: mit dem Fahrrad, mit dem Zug und anderen Öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Fahren würde er nützen, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen oder die Welt zu betrachten und zu bedenken.