Dominikanischer Impuls zum 4. Fastensonntag

Unser Mitbruder in Wien, P Günther Reitzi, gibt in Kurzvideos Impulse zu den Fastensonntagen.

Hier der Link zum aktuellen Video „Gott, Licht im Grau unseres Lebens“.

 

Das war unser „Apfelstrudel to go“

 Als Wohltat für Leib und Seele entpuppte sich unsere Aktion „Apfelstrudel to go“ vergangenes Wochenende.

Sowohl vertraute als auch neue Gesichter belebten unser nun schon seit Monaten leer stehendes Exerzitienhaus. Während sich die einen ein sonniges Plätzchen im Garten suchten, um ihren Apfelstrudel zu verschmausen, begaben sich andere in die Kapelle, um in Stille eine Kerze anzuzünden oder zu beten. Besonders Wissbegierige wurden von uns durch’s Kloster geführt und erhielten Einblick in die Geschichte des Hauses.

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Apfelstrudel to go – Kloster to know

Ein Apfelstrudel wie damals erwartet Sie
am 6. und 7. März zwischen 13 und 17h
bei uns im Kloster Kirchberg!

Holen Sie sich ein Stück von Sr Christines Apfelstrudel begleitet von einer Tasse Yogi-Tee, entdecken Sie das Labyrinth im Kreuzgang und verweilen Sie in Stille in der Klosterkapelle.
Zum Mitnehmen gibt es Kräutertees und Gewürze aus dem Klosterladen. Darüber hinaus haben Sie die Gelegenheit, um mit uns Schwestern ins Gespräch zu kommen – etwa bei einer Runde durch den Klostergarten oder einem Gang auf den Kalvarienberg.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Fastenzeit: Einfach leben

Elternberatung ScheidungDie heurige Fastenzeit haben wir mit Gedanken dees Dominikaners Girolamo Savonarola begonnen:

„So widmet euch denn, meine Kinder, der Einfachheit und lasst ab von den überflüssigen Dingen – das ist der Weg Christi.
Schenkt euer Herz Gott, denn dies ist das größte Geschenk, das ihr ihm darbringen könnt!“
Girolamo Savonarola OP (1452 – 1498)

Wasser in Wein wandeln – Fasching in Coronazeiten

Kloster Kirchberg geöffnetWasser in Wein verwandeln (Joh 2, 1-11), nein, das können wir nicht.

Aber fade FFP2-Masken in Faschingsverkleidung verwandeln
und so Langweiliges in Lustiges verwandeln, das können wir!

Also: Auf zur Wandlung!

Was uns die Corona-Zeit überleben lässt

Langsam geht uns die Luft und die Lust aus in dieser Corona-Zeit.
Die Kälte, die Unsicherheit, die Leere – vieles macht den Alltag zur Zeit mühsam.

Was hilft Menschen in diesen Monaten, nicht nur zu überleben, sondern zu leben und vielleicht sogar noch andere zu beleben?

Wir haben uns umgehört:

 

Mehr davon findet ihr auf unserer Facbookseite.

 

Sr Teresa erhält Anerkennung als Elternberaterin

Psychotherapie Kinder JugendlicheVom Familienministerium hat Sr Teresa das Dekret über die Eignung als Elternberaterin, speziell in Scheidungssituationen, erhalten. Damit ist ihr Angebot in der Psychotherapiepraxis um eine Facette reicher.
Elternberatung ist vor allem dann wichtig, wenn Mütter und Väter sich in der Erziehung ihrer Kinder überfordert fühlen. „Wenn das Miteinander in der Beziehung nicht funktioniert, wirkt sich das immer auf die Kinder aus. Und wenn es mit den Kindern schwierig ist, wirkt sich das immer auf die Beziehung aus.“ erzählt Sr Teresa aus ihrer Erfahrung. [Mehr lesen…]

Lockdown im Winter

Exerzitienhaus CoronaDas Positive zuerst: Wir Schwestern sind nach wie vor alle negativ – getestet.
Danke an unsere Gemeinde-Gemeinschaft in Kirchberg, die auch die 2. Testrunde so reibungslos organisiert hat.

Das Unerfreuliche: Wir dürfen nach wie vor unser Exerzitienhaus nicht öffnen. Vorläufig bis Ende Februar.

Umso mehr freuen wir uns über die vielen Mails und Telefonate, die uns täglich erreichen und die uns immer wieder auf erstaunliche Weise beweisen, dass Verbundenheit trotz Abstand und Verbote möglich ist.

Wir üben in diesen Tagen aber nicht nur neu den Kontakt nach außen, sondern auch nach innen, zu uns selber, und nach oben. Und hoffen für uns und euch alle, dass wir  -wie in der Berufung des kleinen Samuel – den Ruf Gottes erkennen und ihm letztlich antworten: „Rede, Herr, denn deine Dienerin hört!“ (1Sam 3,3ff – 1. Lesung des heutigen Sonntag)

Eine Corona-3Königsgeschichte

Weihnachten Corona Kloster

Krippenausschnitt Klosterkapelle

Der einsame König

„Kinder, kommt bitte her!“, ruft Mutter, „Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Wir haben Großmutters Krippe noch nicht aufgestellt. Das sollten wir noch machen, bevor unser Besuch kommt.“ Widerwillig aber doch reißen sich Jochen und Anna von ihren Handys los und begeben sich in den Keller. Nach einiger Zeit kommen die beiden wieder hoch und stellen die Krippenlandschaft mit dem Stall auf die Kommode. „Die Figuren könnt ihr aufstellen, wie es euch gefällt“, meint Mutter und eilt zu den Keksen in der Küche, die bereits einen weihnachtlichen Duft im Haus verbreiten.

Als sie wieder ins Wohnzimmer kommt, fällt ihr vor Schreck fast der Nudelwalker aus der Hand. Im Stall zu Betlehem stehen Maria und Josef einsam mit dem Jesuskind. Keine Hirten, keine Engel, keine Schafe. Lediglich ein König kniet verloren vor der Krippe. „Was soll das? Wo sind die anderen?“ Anna und Jochen lächeln geheimnisvoll, als sie antworten. „Die Hirten wären sehr gerne kommen, aber leider war einer von ihnen bei den Massentests coronapositiv. Jetzt befinden sich alle in Quarantäne.“ Mutter runzelt die Stirn. Schnell fährt Anna fort: „Die heiligen drei Königen hatten großes Pech. Kaspar konnte wegen der Reisebeschränkungen sein Land nicht verlassen. Melchior ist zwar über die Grenze gekommen, aber er ist auf dem Neuschnee ausgerutscht und hat sich etliche Glieder gebrochen!“ Und Jochen ergänzt naseweis: „Balthasar hat es nur deshalb bis hierher geschafft, weil er sein gesamtes Gold gegen Corona-Impfungen getauscht und damit die Grenzbeamten gestochen hat!“ „Bestochen!“ zischt Anna ihrem Bruder zu. Mutter ist sichtlich irritiert. „Aber die Engel…?“ „… konnten leider auch nicht kommen.“ Anna nimmt ihrer Mutter das Wort aus dem Mund. „Die müssen die Menschen auf den Intensivstationen beschützen!“ „Aha.“ Mutter ist blass geworden, wagt aber doch noch eine Frage: „Warum sind dann Maria, Josef und Jesus noch hier?“ „Wären sie ja nicht, wenn im Krankenhaus noch ein Platz frei gewesen wäre.“ erklärt Jochen. „Aber immerhin ist im Stall gut gelüftet, und Jesus ist gut eingewickelt, damit er sich nicht erkältet.“ Als Anna den verzweifelten Blick ihrer Mutter sieht, meint sie: „Ach Mama, Jesus ist doch trotzdem geboren und darum geht es ja schließlich.“ „Und“, triumpiert Jochen, „die Ausgangsbeschränkungen mit der Einpersonenregel haben wir auch eingehalten.“

Beim Zusammenkehren der Scherben auf der Kellerstiege flüstert Jochen seiner Schwester ein leises „Danke, dass du mich nicht verraten hast!“ zu. „Ist doch Ehrensache!“, antwortet Anna, „Schließlich ist Weihnachten.“ (Co E&T)

Gesegnete Weihnachten!

Weihnachten in KirchbergWir wünschen Ihnen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest, gerade in diesem speziellen Jahr!

Der Weihnachtsstern möge durch alles Dunkle hindurch auch in Ihr Leben strahlen!

Das wünschen Ihnen Sr Angelika, Sr Christine, Sr Helene und Sr Teresa